Vom Lehrling zum...

Unsere Lehrlinge von heute sind
das Team von morgen.

 

Aber wer sind die Menschen, die täglich den verschiedensten Aufgaben nachgehen, um für unsere Kunden Leistungen von höchster Qualität zu erbringen?
Wir haben einige von ihnen interviewt und sie gefragt, welche Weiterbildung sie nach der Lehre gemacht haben und was sie an ihrem Beruf und der Firma begeistert.

Felix Gaberscik

Jahrgang: 1999
im Unternehmen seit: 2015

Felix Gaberscik

Vom HTL-Schüler zum Lehrling, zum Facharbeiter

Felix, du hast die HTL für Maschinenbau in Ried besucht und dich 2015 für eine Ferialstelle bei Hörmanseder Stahlbau beworben. Wie bist du auf die Firma aufmerksam geworden?

Der Grund, weshalb ich auf die Firma Hörmanseder aufmerksam geworden bin, ist ein ganz einfacher: Da ich in Tumeltsham wohne, kannte ich die Firma bereits, wenn auch nur vom Namen. Mein Interesse hat dieser Betrieb geweckt, als ich auf der Internetseite der Firma sah, was dieser produziert und vor allem welch junge Mannschaft all dies umsetzt.

Du hast dich dann für eine Lehre zum Stahlbautechniker entschieden. War es, im Nachhinein betrachtet, für dich die richtige Entscheidung?

Mit einem deutlichen "JA" wäre die Frage beantwortet. Doch warum war es die richtige Entscheidung?
Stahlbautechniker bei der Firma Hörmanseder zu sein, bedeutet selbstständiges und pflichtbewusstes Arbeiten ab Tag 1. Außerdem gehört es zum Alltag, seine eigenen Ideen und Lösungsvorschläge kund zu tun und somit täglich an Verbesserungen aller Art zu feilen.

Stahlbautechniker bei der Firma Hörmanseder zu sein, bedeutet selbstständiges und pflichtbewusstes Arbeiten ab Tag 1.

Die Berufsschule hast du mit ausgezeichnetem Erfolg und die Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg absolviert und damit deine Lehre abgeschlossen. Wie sieht dein Arbeitsalltag heute aus?

Neben dem selbstständigen Abarbeiten von Aufträgen gehört generell ein vorausschauendes Arbeiten in allen Bereichen dazu. Sei es beim Be- und Entladen von LKW's, beim Kommissionieren von Ware und vielem mehr. Aber auch der Austausch unter Kollegen gehört zum Alltag, denn ohne dem wäre eine so reibungslose Zusammenarbeit nicht möglich.

Welche Tipps hast du für Jugendliche, die sich bei Hörmanseder Stahlbau bewerben möchten?

Wenn du eine Firma suchst, bei der die eigene Persönlichkeit zählt, man sich Tag für Tag selbst verwirklichen kann und soll, du in einer jungen, motivierten Mannschaft einen Beruf erlernen willst, der dir täglich Neues lehrt und man, egal ob Lehrling, Geselle, Meister oder Chef, mit allen auf Augenhöhe kommunizieren kann, dann bist DU bei uns richtig!

Wenn du eine Firma suchst, bei der man mit allen auf Augenhöhe kommunizieren kann, dann bist DU bei uns richtig!

Was würdest du jemandem raten, der sich nicht sicher ist, ob Lehre oder Schule?

Ich kann aufgrund meiner persönlichen Erfahrung jedem nur eines raten: Im Zweifelsfall einfach einen oder zwei Tage in einem Betrieb schnuppern. So sieht man schnell, ob einem das Praktische liegt. Denn ein Schnuppertag in einer Firma kann mit einem Tag der offenen Tür verglichen werden, denn dabei erhält man sofort erste Einblicke in das Geschehen.

Hast du schon Pläne für deine berufliche Zukunft? Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Konkrete Pläne für meine Zukunft habe ich noch nicht. Jedoch ist mein Ziel für die nächsten 5 Jahre meine erlernten Fähigkeiten weiter auszubauen und neue zu erlernen.

Im Zweifelsfall einen oder zwei Tage in einem Betrieb schnuppern, so sieht man schnell, ob einem das Praktische liegt.

Immer wieder hört man, dass Lehrlinge schwierig zu motivieren sind. Bei dir war das offenbar nicht der Fall. Was oder wer hat dich motiviert, deine Lehre so erfolgreich abzuschließen?

Da ich meinen Beruf gerne ausübe und ich mich ab dem ersten Tag in der Firma wohl fühlte, war es nie nötig nach der notwendigen Motivation zu suchen.

Felix Gaberscik privat – hast du Hobbies, wie verbringst du deine Freizeit?

Meine Freizeit gestalte ich mit den verschiedensten Dingen. Mit Kameraden am Berg und generell beim Sport verbringe ich jedoch die meiste Zeit. Selbstverständlich kommt auch das Feiern nicht zu kurz.

Gadermeier Raphael

Junger Andreas

Rachbauer Michael

alle drei Jahrgang: 1993
im Unternehmen seit: 2008

Gadermeier Raphael, Junger Andreas, Rachbauer Michael, Werkstoffprüfer

Vom Lehrling zum Werkstoffprüfer

Raphael, Andreas und Michael - ihr habt alle drei im August 2008 eure Lehre bei Hörmanseder Stahlbau begonnen. Wie war der Start für euch?

Raphael: Natürlich war es eine Umstellung von der Schule ins Arbeitsleben, doch wir wurden gut aufgenommen und in die Arbeitsabläufe eingebunden.

Andreas: Es war ein neuer Lebensabschnitt und eine neue Herausforderung.

Michael: Am Anfang ist der Unterschied zwischen Schule und Arbeit schon etwas gewöhnungsbedürftig. Das hat sich aber schnell gelegt. Meine Arbeitskollegen haben mich gut aufgenommen, das macht den Start natürlich leichter.

Michael, du hast eigentlich die Lehre zum Konstrukteur gemacht. Dennoch sitzt du jetzt nicht im Büro. Gefällt dir die Arbeit in der Produktion besser?

Michael: Mir war schnell klar, dass ich die Arbeit im Bürosessel nicht lange aushalten würde. Ich brauche etwas "Gescheites" in den Händen. Nicht nur Maus und Tastatur!

Am Anfang ist der Unterschied zwischen Schule und Arbeit schon etwas gewöhnungsbedürftig.

2013/14 habt ihr die Ausbildung zum Werkstoffprüfer für die Magnetpulver- und Sichtprüfung gemacht. Was kann man sich darunter vorstellen?

Raphael: Dabei handelt es sich um ein "zerstörungsfreies Materialprüfverfahren". Wir verwenden es zum Prüfen der Schweißnähte unserer Bauteile.

Andreas: Bei der Magnetpulver-Prüfung kann man kleinste Risse finden - auch 2mm unter der Oberfläche.

Michael: Die Sichtprüfung ist ein wichtiges Prüfverfahren der ZfP, welches üblicherweise jeder weiterführenden Prüfung voranzustellen ist.

Was genau sind eure Aufgaben in der Werkstoffprüfung und wie läuft so eine Prüfung ab?

Raphael: Wir überprüfen, ob die Schweißnahtgröße (a-Maß) passt, ob sogenannte "Poren" oder "Kerben" vorhanden sind. Die Beurteilung erfolgt nach den Bewertungsgruppen1 (B, C, D).

Michael: Bei der Sichtprüfung - also der optischen Kontrolle - werden die Bauteile auf sichtbare Fehler untersucht: Poren, Kerben, Schweißnahtgröße, ob die Schweißnähte richtig entgratet wurden, usw.

Da wir keine Lehrwerkstatt haben, sind unsere Lehrlinge bereits am ersten Arbeitstag voll mit dabei.

Ihr seid ja nicht den ganzen Tag mit Prüfungen beschäftigt. Wie sieht euer Arbeitstag aus? Seid ihr auch auf Montagen unterwegs?

Raphael: Die Werkstoffprüfungen sind das "Zusatzprogramm". Meistens bekommt man einen Auftrag zugeteilt und arbeitet diesen bis zur Fertigstellung ab. Das heißt, vom Zuschnitt, Anreißen, Bohren, Heften, usw. bis zur Abholung der Bauteile. Bei der Montage vor Ort bin ich eher selten dabei.

Andreas: Ich bin zu 95% bei den Montagearbeiten dabei.

Michael: Ich bin ganz selten auf Montage. In der Produktion arbeite ich einen Auftrag vom Anfang bis zum Ende ab (zuschneiden, bohren, heften, schweißen,...).

Wie werden die neuen Lehrlinge in die Produktion eingebunden?

Raphael: Man muss versuchen, ihnen alles sorgfältig zu erklären und zu lernen.

Michael: Da wir keine Lehrwerkstatt haben, sind unsere Lehrlinge bereits am ersten Arbeitstag voll mit dabei. Ich finde das gut so.

Wir sind alle eigentlich mehr Freunde, als nur Arbeitskollegen.

Wie wichtig ist für euch das Team, die Gemeinschaft unter den Kollegen?

Raphael: Das ist sehr wichtig. Wir sind alle eigentlich mehr Freunde, als nur Arbeitskollegen.

Andreas: Es ist sehr wichtig, dass man ein gutes Arbeitsklima hat.

Michael: Die Gemeinschaft in der Firma ist gewaltig. Solche Leute findet man nicht so schnell. Ich denke, dass wir uns nicht nur als Arbeitskollegen sehen, sondern auch als Spezis.

Was macht ihr in eurer Freizeit? Seid ihr in Vereinen aktiv?

Raphael: Meine Hobbies sind Motorrad fahren, mich mit Freunden treffen, fortgehen, usw. Ich bin auch beim UFC PTA im Fanclub der "PETRAS 04" aktiv.

Andreas: Ich bin bei der Feuerwehr aktiv.

Michael: Ich bin bei der Feuerwehr und gehe gerne ins Fußballstadion. Natürlich dürfen auch Wirtshausbesuche nicht fehlen.



  1. Die Qualität der Schweißnähte wird im Wege von „Bewertungsgruppen B, C oder D“ gemäß EN ISO 5817 festgelegt. (Die Bewertungsgruppe B stellt dort die höchste Qualitätsstufe dar). Diese Bewertungsgruppen stellen Abnahmekriterien dar, welche im Zuge der Schweißnahtprüfung überprüft werden. Inhaltlich sind diese Abnahmekriterien, d.h. die zulässigen äußeren oder inneren Unregelmäßigkeiten der Schweißnaht, in der Norm EN ISO 5817 definiert. Es wird dabei zwischen dem „äußeren Befund“ und dem „inneren Befund“ unterschieden. Es handelt sich dabei um einen formellen Bewertungsmaßstab, der – neben vielen anderen Maßnahmen – den Maßstab für den Schweißer und den Prüfer zur Bewertung der Schweißnähte darstellt.

Markus Ehrnleitner

Jahrgang: 1991
im Unternehmen seit: 2006

Ehrnleitner Markus, Werkstattleiter

Vom Lehrling zum Werkstattleiter

Markus, wenn du dich an deinen ersten Arbeitstag als Lehrling erinnerst – wie waren deine ersten Eindrücke und wie bist du aufgenommen worden?

Durch die Schnuppertage hatte ich den Betrieb bereits ein wenig kennen lernen dürfen. An meinem ersten Arbeitstag gaben mir meine Kollegen sofort das Gefühl, Teil des Teams zu sein, was ich super fand.

Im Mai 2014 hast du die Leitung der Werkstatt übernommen. Welche Aufgaben hast du in dieser Funktion und wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Als Werkstattleiter bin ich sozusagen das Bindeglied zwischen den Technikern im Büro und der Produktion. Damit habe ich ein umfangreiches Aufgabengebiet. Dazu gehört in erster Linie die Termineinhaltung in der Produktion. Um das zu erreichen, versuche ich so gut es geht, Arbeitsabläufe zu optimieren. Das zweite Aufgabengebiet umfasst alles rund um die Werkstatt. Das heißt, die Instandhaltung von Fuhrpark, Maschinen, Geräten und Werkzeugen. Dass genügend Verbrauchsmaterial und Ersatzteile vorhanden sind – kurz, dass alles rund läuft. Natürlich arbeite ich so viel es geht produktiv bei den Aufträgen mit, was mir auch sehr viel Spaß macht.

An meinem ersten Arbeitstag gaben mir meine Kollegen sofort das Gefühl, Teil des Teams zu sein

Welche Ausbildungen hast du nach der Lehre noch berufsbegleitend gemacht?

Ich habe die Ausbildung zum Internationalen Schweißwerkmeister IWS und den Werkmeister für Maschinenbau/Fertigungstechnik gemacht.

Würdest du Lehrlingen eine Weiterbildung nach Abschluss der Lehre empfehlen?

Ja natürlich! Weiterbildungen sind sehr wichtig, da man immer etwas Neues dazu lernt. Auch die Gespräche mit Kollegen aus anderen Betrieben sind oft sehr hilfreich, um Arbeitsprozesse aus einem anderen Augenwinkel zu sehen. Das kann die Produktivität im eigenen Betrieb enorm steigern

Welche Eigenschaft kommt dir bei deiner Arbeit am meisten zugute?

Ich würde sagen, die Kollegialität. Da ich mit allen Mitarbeitern, ob Technikern, Werkstattarbeitern oder Monteuren super auskomme und wir somit für alles immer Lösungen finden.

Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre hier in der Produktion beschreiben?

Sehr gut. Man kann sagen dass, wir nicht nur Kollegen, sondern auch alle privat sehr gut befreundet sind. Wir halten alle zusammen, egal was ist und der Spaß bleibt natürlich auch nicht auf der Strecke.

Weiterbildungen sind sehr wichtig, da man immer etwas Neues dazu lernt.

Was gefällt dir besonders gut an der Firma Hörmanseder Stahlbau?

Dass wir ein sehr junges Team sind. Der Zusammenhalt und die Tatsache, dass der Betrieb alles für seine Mitarbeiter tut und sie unterstützt.

Markus Ehrnleitner privat – hast du Hobbies, wie verbringst du deine Freizeit?

Mein größtes Hobby ist das Fußballspielen, aber ich verbringe generell meine Freizeit einfach gerne mit meinen Freunden!

Michael Huber

Jahrgang: 1984
im Unternehmen seit: 1999

Huber Michael, Technischer Leiter

Vom Lehrling zum Technischen Leiter

Michael, du bist heuer (2019) seit 20 Jahren bei Hörmanseder Stahlbau GmbH.
Welche Ausbildung hast du gemacht, um heute Technischer Leiter zu sein?

Im August 1999 habe ich mit einer Doppellehre Bauschlosser & technischer Zeichner begonnen. Dies ist heutzutage ähnlich dem Lehrberuf Konstrukteur . Später habe ich noch die Ausbildung zum Schweißwerkmeister und den Werkmeister in Stahlbautechnik/Metallbautechnik gemacht.

Warum hast du dich nach der Schule für eine Lehre bei Hörmanseder entschieden?

Nachdem ich ein paar Schnupperlehren bei verschiedenen Firmen gemacht hatte, war es für mich klar, dass ich hier lernen will. Der persönliche Umgang, das junge Team und die Aussicht auf eine abwechslungsreiche Lehrzeit haben mir damals die Entscheidung leicht fallen lassen.

Was sind deine Aufgabenbereiche und mit welchen Herausforderungen bist du täglich konfrontiert?

Das Tagesgeschäft ist hauptsächlich die Planung und Abwicklung von Projekten. Dies beinhaltet u.a. Kundengespräche, Absprachen mit Architekten & Statikbüros, Planung, Arbeitsvorbereitung, Materialbeschaffung und Dokumentation der Aufträge. Nebenbei gibt es noch diverse Aufgabengebiete wie das Normenwesen, die Schweißaufsicht, Unterweisungen und Schulung der Mitarbeiter sowie die Unterstützung meiner Kollegen.

Durch die Aufstockung in der Technik haben wir derzeit zum Großteil selbst geplante Aufträge, welche auch schon sehr große Dimensionen erreichen.

Was hat sich seit deinem Einstieg in der Firma verändert?

Früher hatten wir eher noch kleinere Baustellen mit Schlosserarbeiten und auch noch viele Lohnfertigungen. Durch die Aufstockung in der Technik haben wir derzeit zum Großteil selbst geplante Aufträge, welche auch schon sehr große Dimensionen erreichen. Weiters sind auf Grund der technischen Fortschritte die Durchlaufzeiten erheblich minimiert worden. Am Anfang meiner Lehrzeit wurden Pläne oft noch per Post verschickt, was heute unvorstellbar ist.

Welche(s) Projekt(e) sind dir besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Es gibt hier einige Projekte, die erwähnenswert wären. Besonders möchte ich jedoch das Projekt „ActiveEnergyTower“ der Fa. Fronius hervorheben. Hier hat man gemerkt, wie wichtig es ist, dass das gesamte Team von der Planung, Fertigung und Montage an einem Strang zieht und auch so große und zeitintensive Projekte miteinander abwickelt.

Welche Eigenschaften müssen Lehrlinge mitbringen, um in der Firma nach der Lehre erfolgreich zu sein?

Fleiß, Wille und Einsatzbereitschaft sind sehr wichtig, um in der Lehrzeit und auch danach erfolgreich zu sein.

Wir sind ein junges, dynamisches Team, bei dem man vor allem das gute Betriebsklima hervorheben kann.

Was unterscheidet Hörmanseder Stahlbau von anderen Unternehmen?

Wir sind ein junges, dynamisches Team, bei dem man vor allem das gute Betriebsklima hervorheben kann. Egal ob im Verkauf, der Planung, der Fertigung oder der Montage – es wird überall versucht das Beste zu geben und die Aufträge gemeinsam abzuwickeln. Der gute Zusammenhalt aller Abteilungen ist auch bei vielen Aktivitäten außerhalb der normalen Arbeitszeit spürbar.

Michael Huber privat – was begeistert dich neben der Arbeit, wie verbringst du deine Freizeit?

Die Freizeit verbringe ich meist mit meiner Frau Birgit und meinen beiden Töchtern Sarah & Elena. Egal ob Skifahren, Radfahren, Baden oder einfach nur Faulenzen – die Familie ist der perfekte Ausgleich zur Arbeit.